Woran Sabine Zimmermann sich nicht erinnern will

Sabine Zimmermann, die vormaligeTechnologin aus dem Volkseigenen Betrieb Ziegelwerke Karl-Marx-Stadt und heutige Politikerin der LINKEN gab sich entsetzt. Heiko Maas sprach also gestern in Sachsen zu seinem „Netzdurchsetzungsgesetz„.

Und so heftig waren die Proteste, ja sogar die „STASI 2.0“ – Vorwürfe, also sie waren so heftig …..

… so heftig, dass die DGB-Vorsitzende Zimmermann der Region Südwestsachsen nach Zeitungsberichten sagte:

„Ich habe es noch nicht erlebt, dass bei einer Gewerkschaftskundgebung                     an einem 1. Mai die Bühne von der Polizei geschützt werden muss.“

Da hat Genossin Zimmermann aber Erinnerungslücken. Denn natürlich hat sie das schon erlebt, damals in der DDR.

Oben mal ein Bild von einer Gewerkschaftskundgebung am 1. Mai 1987 in Ost-Berlin (Achten Sie auf den Mann mit der Mai-Nelke).

Neues von der Ostbeauftragten

Im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer hat ein „Göttinger Institut für Demokratieforschung“ also eine Studie erstellt.

Ihr reißerischer Titel:

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland (gibts auch als DOWNLOAD)

Mal abgesehen von der fragwürdigen Methodik der Studie …

Mal abgesehen davon deuten die linken Tagträumer auch die Mauer um, z.B. auf Seite 36:

>>Die ökonomische Auffrischungskur durch die VertragsarbeiterInnen war in den kriselnden 1980er Jahren für den SED-Staat eine bittere Notwendigkeit, „weil Rationalisierungs- und Modernisierungs-Maßnahmen zur Produktionssteigerung und Investitionen in effizientere Technologien […] nicht im erforderlichen Maße realisierbar waren“ (ebd.: 12), die sozialistischen PlanerInnen also auf die Vernutzung billiger Arbeitskraft bzw. auf extensiven Arbeitskräfteeinsatz setzen mussten –

zumal infolge der Ausreise in die BRD jedes Jahr tausende DDR-BürgerInnen im arbeitsfähigen Alter das Land verließen.

In der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krise der 1980er Jahre, die Stagnation und teils einen sinkenden Lebensstandard bedeutete, richteten sich die auch von der SED-Führung instrumentalisierten Ressentiments und Stimmungen zuvorderst gegen die als „fremd“ stigmatisierten ausländischen Arbeitskräfte. Das in den bilateralen Verträgen mit den Herkunftsländern festgehaltene und von der SED immer wieder hervorgehobene Postulat, dass die ausländischen ArbeiterInnen nach zumeist fünf bis sieben Jahren wieder in ihre Heimat zurückreisen sollten, trug nach der Wende besonders zur Aggression aufseiten der einheimischen Bevölkerung bei.<<

Ja, da ist sie wieder, die Mär von denen, die einfach so „das Land verließen“ und die Legende der wackeren ehemaligen DDR-Grenzsoldaten. 

Die wollen uns ja glauben machen, die Mauer sei gestanden, um EINwanderung abzuwehren.

Dabei war es doch etwas anders und genau so wie Cesare de Becceria es 1764 beschrieb:

„Das Verbot, außer Landes zu gehen,“
„Das Verbot, außer Landes zu gehen, wird jeden Untertan nur noch lüsterner machen, genau dies zu tun. Sollte es ihm gelingen, kann er nie zurückkehren.
ES WIRD JEDEM FREMDEN EINE WARNUNG SEIN,
SICH IN EINEM SOLCHEN LAND NIEDERZULASSEN.“
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P.S.:
Es frage doch mal jemand den Hallenser SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby, ob er vor 1990 auch nur einen Bruchteil eines Gedankens darauf verschwendete, in die DDR EINWANDERN und Bürger der DDR werden zu WOLLEN.

 

Roland Jahn und die Fake – News

Ob es Roland Jahn bedauert, dass er nur zur Deutschen Demokratischen Republik die Wahrheit

gepachtet hat, wissen wir nicht. Jedenfalls beschäftigt ihn die „Wahrheit an sich“ in den “ Zeiten von Fake-News“ .

Thüringens Landtags-Präsident Christian Carius (unten links im Bild neben dem Roland) brachte es auf den Punkt:

„Gezielte Irreführung dürfen wir nicht hinnehmen“

Merke:

In Sachen Wahrheitsministerium ist da noch viel mehr drin.

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P.S.:

Auf der Webseite seiner Kommunismus-Verbrechens-Aufarbeitungsbehörde in der Karl-Liebknecht-Straße 31/33,

benannt nach dem (einen) Gründungsvorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands, Karl Liebknecht ….

… also auf seiner Webseite verkündet Roland Jahn, er habe

in der DDR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN studiert.

Finde heraus, wo hier der Fake ist ….

Die gefühlt 297te Stasi – Überprüfung …

Gestern hat also der Landtag von Sachsen-Anhalt die gefühlt 297te Überprüfung seiner Abgeordneten auf Stasi – Tätigkeit beschlossen.

Die LINKE und die AfD sprachen dagegen.

Das erzürnte natürlich die ostdeutsche 50+ – Generation der Partei – Funktionäre von CDU, SPD und BÜNDNIS90/GRÜNE. Die haben sich nämlich seit jetzt 27 Jahren darin eingesponnen, dass die „Stasi-Schergen“ die Bösewichter und sie selbst nie dabeigewesen seien.

Zum Beispiel Detlef Gürth, der Unionsfreund aus der DDR-Block-CDU,

der da glaubt, wir ehemaligen Stasi – Häftlinge hätten unsere Würde verloren und (ausgerechnet) Unionsfreund Detlef Gürth müsse uns unsere WÜRDE ZURÜCKGEBEN ….

… also dieser Detlef Gürth war sichtlich auf der Suche nach der eigenen Würde, als er im Landtag den Kritikern zurief: „Haben Sie das Hirn völlig abgeschaltet?“ 

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In einer juristischen Fachzeitschrift zum Verwaltungsrecht im Osten habe ich einmal veröffentlich,

warum ich diese ganze Stasi – Spitzel – Jagd für jenseits des Grundgesetzes halte.

 

 

 

Martin Schulz gestern in Halle

Genosse Martin Schulz, Spitzenkandidat der SPD zu den Bundestagswahlen, hatte uns ja überrascht.

Er sagte: „Ich will nicht, dass WIR in Deutschland WIEDER eine Mauer bauen.“

…. Also Martin Schulz war gestern in Halle. Das Lokalblatt berichtet:

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Halle (Saale) –

„Gott sei Dank, der Störer war nicht bewaffnet. Personenschützer überwältigten ihn. Dennoch, beim Besuch von Martin Schulz am Donnerstag in Halle offenbarte sich eine eklatante Sicherheitslücke. Das dürfte ein Nachspiel haben.

Teilnehmer der Visite des SPD-Kanzlerkandidaten im Universitätsklinikum Kröllwitz trauten ihren Augen und Ohren nicht, als plötzlich ein bis dahin kaum wahrgenommener Mann … keine fünf Schritte von Schulz entfernt … den ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments vor laufenden Kameras wissen (ließ), was er von ihm und seiner Partei hält. „Arbeiterverräter“ war noch eine der harmloseren Bezeichnungen.

Nicht auszuschließen, dass der Provokateur noch mehr und Schlimmeres im Schilde führte. ….“